StartseiteUnsere GemeindeGeschichte1700 bis 1900

1750 Neubau Pfarrhaus von Wengi.

1793 Von 1793 - 1821 war Pfarrer Amport, Pfarrer in Wengi.

1803 Gehörte Wengi zum Amt Büren.

1820 Am 23. Februar wurde Jakob Stämpfli in Janzenhaus bei Wengi geboren ( † 15. Mai 1879 in Bern) Er war Schweizer Politiker, Jurist und Journalist, Grossrat, Verfasser der Kantonsverfassung. Nachdem er Regierungsrat des Kantons Bern (1846) und sowohl Ständerat(ab 1849) als auch Nationalrat(ab 1850) und stellvertretender Bundesrichter(ab 1851) gewesen war, wurde der Vertreter der liberal-radikalen Fraktion (der heutigen FDP) 1854 in den Bundesrat (1855-1863) gewählt. In den Jahren 1856, 1859 und 1862 war er Bundespräsident. Nach seinem Rücktritt war er Bankdirektor und Schiedsrichter in der Alabamafrage.

1821 1821 - 1851 war Pfarrer Jakob Schärer, Pfarrer in Wengi.

1828 1828 - 1848 war Pfarrer Jakob Furer, Pfarrer in Wengi.

1833 Der im Jahre 1833 geborene Rudolf Häni, welcher im Jahr 1896 verstarb, war Direktor der landwirtschaftlichen Schule in Zollikofen und Nationalrat.

1850 Wengi hatte 744 Einwohner, davon wohnten in Waltwil 128 Einwohner und in Janzenhaus 214 Einwohner.

1893 hatten Wengi, Scheunenberg, Janzenhaus, Waltwil, welche die Kirchgemeinde Wengi bildeten, 615 Einwohner.

1898 Eisenbahn - Projekt der Oberaargau - Seeland - Bahn. Es bestanden Pläne für eine "Volksbahn" - getragen von Kantonen, Gemeinden und "kleinen Leuten" - für eine Verbindung von Konstanz über Winterthur-Baden-Zofingen nach Lyss.
Konzession Streckenabschnitt Herzogenbuchsee - Lyss 1898 - 1914, 34,8 KM

Die Streckenführung, des nie realisierten Eisenbahnprojektes, führte von Zofingen über Langenthal, Herzogenbuchsee, Koppigen, Unterramsern, Limpach, Mülchi, Messen, Oberramsern, Balm nach Wengi und über Janzenhaus, Scheunenberg (am nicht so sumpfigen Waldrand Richtung Diessbach entlang) nach Ottiswil - Hardern und Lyss. Wengi zeichnete Aktien im Wert von Fr. 50'000.-. (Entspricht einem heutigen Gegenwert von Fr. 1'590'000.00) Lyss zeichnete zum Vergleich "nur" Fr. 30'000. Insgesamt konnten für den Abschnitt Zofingen - Lyss 2,5 Millionen Franken Aktien gezeichnet werden, was jedoch nicht ausreichte, denn die Gesamtkosten hätten 9,5 Millionen Schweizer Franken betragen. Es gab eine 2. Variante der Streckenführung von Lyss über Suberg, Grossaffoltern, Frauchwil, Rapperswil nach Wengi um von Wengi, identisch der Streckenführung der Variante I nach Zofingen zu führen. (Wengi hätte sich, wenn das Bahn - Projekt finanziert worden wäre, mit Sicherheit anders entwickelt).


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